Mathe-Konzert

Am 30.10.2025 war es wieder soweit. Eine Tradition der Fachgruppe Mathematik, die das letzte mal 2018 stattgefunden hatte und während Corona leider eingeschlafen war, wurde nun wieder belebt.
Organisiert von Carolin Dörfer und moderiert von Moritz Gösling präsentierten Mitglieder des Fachbereichs Mathematik ihre Fähigkeiten mit Klavier, Gesang, Gitarre und sogar einer Harfe.
Den Auftakt machte ein Satz aus Haydns Klaviersonate in D-Dur.
Trotz eines Fokus auf klassische und romantische Musik kamen auch Fans anderer Musikrichtungen auf ihre Kosten, so etwa eine Reinterpretation des Schlagers „Eine neue Liebe ist wie ein neues Leben“ von Jürgen Marcus,
als „Ana III jetzt erst recht“ von Studierenden der Analysis 3. Interessant waren dabei neben Carolin Dörfers Aufführung von Chopin Fantasie Impromptu op.66 am Klavier auch zwei der sechs Lieder op.13 von Clara Schumann, gesungen von Max Kehrer, begleitet von Christian Döhring am Klavier. Den Abschluss des Programms bildete das wahrscheinlich ungewöhnlichste Stück des Abend „Ol’Atonal Music“ für Gesang und Gitarre von Merle Hazard, das wie der Name andeutet Atonale Musik, d.h. Musik ohne Tonart, ist und auch inhaltlich von dieser handelt.
Danach aber wurde zur musikalischen Beteiligung des Publikums aufgerufen, denn es galt zur Melodie von „O Tannenbaum“ mithilfe von Text, den verschiedene Mitglieder des Fachbereiches erstellt (und kurzfristig geändert) hatten, die Fundamentalgruppe eines Zellkomplexes zu berechnen.

Gregor Löthe

Matthias Baur am Klavier
Leonie Stumber an der Harfe
Leckerer selbstgemachter Waffelteig
Moderator Moritz Gösling und Organisatorin Carolin Dörfer
Max Kehrer, Gesang
Programmheft
Reinterpretation „Ana III erst recht“ von Studierenden der Fächer Mathe/Musik
Publikum beim gemeinsamen Singen von „O Spannbaum“